Dilara Wiemann und Alexander Albrecht argumentieren zum Thema Verschuldung: Schulden können Wachstum fördern, wenn man sie richtig einsetzt, meint der eine. Zu viel Verschuldung erodiert die Grundlage eines Gemeinwesens, ist die andere überzeugt.

Von Kalle Kappner.
Das hohe Ansehen föderaler Institutionen steht im Einklang mit der positiven Einschätzung seitens wissenschaftlicher Beobachter. Auch ein systematischer Vergleich dreier zentraler Indikatoren zwischen zentralistischen und föderalen Staaten verdeutlicht, dass dezentrale Entscheidungsmechanismen in der Pandemie nicht hinderlich waren.

Steuern

Der Fiskus Baden-Württembergs macht seine Bürger zu Hilfssheriffs. Das setzt dem immer zügelloser agierenden Steuerstaat die Krone auf und offenbart tiefgreifendes Staatsversagen.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag entmachtet die einzelnen Länderparlamente in ihrer demokratischen Willensbildung. Darüber hinaus führt es nicht zu mehr Meinungsvielfalt, sondern zu weniger. Ein insgesamt schlechter Tag für die Demokratie.

Wenn es darum geht, wer in den nächsten Jahren an den Hebeln der Macht sitzen darf, fallen in demokratisch verfassten Gemeinwesen oft Hemmungen und schließlich auch Masken. Es zeigt sich, welche Gefährdungen in dem Kult des Politischen stecken.

Von Kalle Kappner.
Über den disziplinierenden Einfluss auf die Geldpolitik hinaus motiviert Bitcoin die Zentralbanken längst dazu, über die Etablierung staatlicher Digitalwährungen nachzudenken. Unabhängig von den geldpolitischen Konsequenzen dürften die Nutzer staatlicher Währungen in den nächsten Jahren Innovationen erwarten.