Einträge von Clemens Schneider

Diskursvergifter sind immer nur die anderen

Das Weihnachtsloch füllte sich schnell mit dem Lied von der Oma-Umweltsau, das der WDR uns unter den Weihnachtsbaum legte. Der Vorfall und die Reaktionen sind symptomatisch für die Glashaus-Arroganz einer Gruppe von Intellektuellen, die unfähig scheint, das Gefühl der eigenen moralischen Überlegenheit zu hinterfragen.

Unser Potemkinsches Bildungssystem

Das Ziel von Bildung sollte eigentlich sein, Menschen dazu zu bringen, ihre Fähigkeiten und Leidenschaften bestmöglich entfalten und ausleben zu können. Ein Zertifikate-Fetisch und die Vergleichbarkeits-Ideologie führen dazu, dass genau das nicht erreicht wird.

Wie sich der Bürger zum Ampelmann macht

Von Clemens Schneider.
Paternalismus ist in demokratischen Staaten nicht unbedingt ein Instrument der Obrigkeit, um die Untertanen zu kontrollieren, sondern oft freiwillig gewählte Selbstbeschränkung. Dieses Phänomen ist mitunter gefährlicher für die Freiheit als der Versuch, eine Gesellschaft von oben zu ordnen.

Der Markt: die humane Art der Problemlösung

Von steigenden Mieten bis zu steigenden Meeresspiegeln: überall erschallt laut der Ruf nach dem Eingriff der Politik. Der Ökonom James M. Buchanan, der am kommenden Donnerstag 100 Jahre alt geworden wäre, hat gezeigt, wie gefährlich romantische Vorstellungen über die Fähigkeiten und Integrität der Politik sind.