Einträge von Clemens Schneider

Mut zum Optimismus

Der Optimismus hat es ohnehin nicht immer leicht im Land der Bedenkenträger und Beschwerdeführer. Wenn jetzt zusätzlich zur Klima-Apokalypse und dem Corona-Massensterben auch noch der Hungerwinter auf uns zukommt, haben diejenigen einen schweren Stand, die dem kommenden Tag mehr zutrauen als dem vergangenen.

Wider die Selbstveropferung

Über die letzten Jahrzehnte hat sich in westlichen Gesellschaften eine Mentalität breit gemacht, die aus den Elementen Jammer und Selbstgefälligkeit einen Kult gebaut hat, wo sich jeder nur noch als Opfer sieht. So werden wir die offene Gesellschaft nicht verteidigen.

Weniger Versailles, mehr Holstentor

Die Europäische Union sieht sich seit Jahrzehnten im Dauerkrisenmodus und zugleich an der entscheidenden (jetzt aber wirklich!) Weggabelung. Was gegen Untergangs- und Allmachtsphantasien am besten hilft: ein paar Gänge runterschalten und zugleich in die Breite gehen.

Unbewältigte Vergangenheit

Wenn man sich daran macht, den Ballast der Vergangenheit aufzuarbeiten, geht es nicht nur darum, sich moralisch aufzuwerten oder gar Vergeltung zu üben. Es geht vor allem darum, dass wir lernen und besser werden. Bei der NS-Diktatur ist uns das recht gut gelungen – in anderen Gebieten liegt aber noch viel Arbeit vor uns.