Einträge von Gastbeitrag

,

Neoliberalismuskritiker im Weihrauchdunst

Von Rick Wendler.
Immer mehr Intellektuelle scheinen zu einer Art Twitter-Intelligentsia zu verkommen, der es nur noch um den Szenenapplaus der eigenen Bubble geht. Die Aufmerksamkeits-Ökonomie der sozialen Medien verlangt immer einseitigere, spitzere und ätzendere Polemiken für die Klicks – für einen berauschenden Triumph, der in Sekunden entsteht und ebenso schnell wieder vergeht.

,

Brexit-Kater

Von Stephen Davies.
Viele Brexit-Befürworter waren überzeugt, dass die Befreiung von den restriktiven Regeln der fernen europäischen Bürokraten bedeuten würde, dass Großbritannien das marktwirtschaftliche Äquivalent von „Hongkong oder Singapur an der Themse“ werden würde. Aber das war Wunschdenken.

Im Banne der Lohnknechtschaft

Von Fabian Kurz und Florian Rösch.
Entgegen dem weit verbreiteten Eindruck, dass die Erwerbstätigkeit immer mehr den gesamten Alltag bestimmt, nimmt die Erwerbstätigkeit heute weniger Zeit in Anspruch als in der nahen und fernen Vergangenheit.

,

Föderalismus – ein robuster Krisenscout

Von Kalle Kappner.
Das hohe Ansehen föderaler Institutionen steht im Einklang mit der positiven Einschätzung seitens wissenschaftlicher Beobachter. Auch ein systematischer Vergleich dreier zentraler Indikatoren zwischen zentralistischen und föderalen Staaten verdeutlicht, dass dezentrale Entscheidungsmechanismen in der Pandemie nicht hinderlich waren.