Rechts die Kulturkämpfer und Konservativen, links die Klassenkämpfer und Progressiven – und auf der geometrischen Mitte der Geraden dann die Liberalen. Dieses Bild ist falsch. Es ist grundfalsch.

Von Alexander Fink und Kalle Kappner.
Empirische Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass häufige Regierungswechsel mit substantiellen Kosten einhergehen. Politiker verspüren geringere Anreize zur Umsetzung langfristiger politischer Projekte und Wähler können diese in geringerem Maße belohnen. Gesetzliche Amtszeitbeschränkungen sind daher kritisch zu bewerten.

Der gesamtwirtschaftliche Kapitalstock stagniert und in der Industrie sinkt er sogar seit mehr als einem Jahrzehnt. Diese Entwicklung sei seit dem Beginn der Industrialisierung einmalig und nur vergleichbar mit der Zeit vor der Weltwirtschaftskrise 1929 und der wirtschaftlichen Depression, die darauf folgte.

Es ächzt und knirscht wieder im europäischen Gebälk. Die EU-Kommission und der deutsch-französische „Motor“ versuchen zu stabilisieren, wo es nur geht. Eine wichtige Stellschraube ist aber die Frage, wie wir über Europa sprechen und welche Erwartungen wir wecken. Da kann vieles gehörig schief gehen.

Von Alexander Horn.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Staatsanleihekaufprogramm der EZB adressiert die Aushöhlung von Demokratie und Wohlstand. CDU/CSU und SPD können damit nichts anfangen.

Wachstum ist ein Segen, weil er die Voraussetzung für den ökonomischen Aufstieg von Milliarden Menschen auf dieser Welt ist: “Je höher der Grad der wirtschaftlichen Liberalisierung in einem Land ist, desto größer ist die Chance auf mehr Wohlstand, schnelleres Wachstum, höheren Lebensstandard und längere Lebenserwartung“, schreibt der schwedische Ökonom Johan Norberg.