Photo: Rod Waddington from Flickr (CC BY-SA 2.0) Von Alexander Kulitz, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecher der FDP-Fraktion für Außenhandel und Außenwirtschaft. Ein konkreter Gesetzesentwurf zum Lieferkettenhaftungsgesetz liegt noch nicht vor. Das entsprechende Eckpunktepapier der Bundesminister Müller und Heil lässt aber einen politischen Aktivismus erkennen, der zum Scheitern verurteilt ist. Zu glauben, die deutschen […]

Erhebliche Teile der europäischen Politik glauben zu wissen, welche Industrien, welche Lieferketten und welche Produktionsverfahren künftig gebraucht und nachgefragt werden. „Unsere“ Industrie soll gegen die Industrie im Ausland in Stellung gebracht werden: „Wir gegen die“ statt „Wohlstand für alle“. Dieses Vorgehen führt zum Wohlstandsverlust für uns in Europa und Menschen auf der ganzen Welt.

Von Frank Schäffler und Clemens Schneider.
Einer der besten Verbündeten des Papstes im Streben nach einer humanitären Welt ist der Markt. Denn er verbindet die Selbstbestimmung und Würde des Individuums mit der menschlichen Neigung zur Kooperation. Es ermöglicht uns, selbst mit weit entfernten Menschen Beziehungen einzugehen, an deren Ende beide Seiten ein vernehmbares Danke sprechen werden.

Sich auf Kosten anderer Vorteile zu verschaffen, indem man staatliche Institutionen und Gelder kapert? Ein echtes Problem für die Bürger und Steuerzahler. Eine gesunde Demokratie sollte sich dagegen allerdings anders wehren als durch weitere Formalisierungen wie Lobbyregister.

Von Frederik C. Roeder.
Mehr ökologischer Landbau in Europa bedeutet geringere Erträge und höhere Preise für Verbraucher. Für wohlhabende Regionen der Welt wird dies eine ärgerliche Einschränkung sein. Für Menschen, die bereits am Rande der Existenz leben und Hunger leiden, sind die Folgen katastrophal.

Am Sonntag verstarb der frühere Ministerpräsident und „Superminister“ Wolfgang Clement. In vielen Nachrufen wurde er als ein Sozialdemokrat der alten Schule bezeichnet. Wieviel besser stünde es um unser Land, wenn die linke Mitte Clements Erbe ernstnehmen und bei ihm in die „alte Schule“ gehen würde!