Heute endet das Weltwirtschaftsforum in Davos und eine Schlagzeile titelt: weltweit verlieren die Menschen das Vertrauen in den Kapitalismus. 56% der Menschen weltweit vertrauen nicht mehr darauf, dass der „Kapitalismus wie er heutzutage existiert in der Welt mehr Gutes als Schaden anrichtet.“

Von Alexander Fink und Fabian Kurz.
Im Jahr 2018 hielten nur etwa 16 Prozent der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre Aktien, direkt oder indirekt über Fonds. Aktien eignen sich allerdings für den Aufbau von Beteiligungsvermögen gerade bei geringem Anlageumfang deutlich besser als Immobilien.

Beinahe 4 Jahre nach der Wahl Donald Trumps warnt das Weltwirtschaftsforum vor einer zunehmenden Polarisierung der Politik. Doch tatsächlich gibt es nicht zu viel, sondern zu wenig Polarisierung.

Von Alexander Fink und Fabian Kurz.
In Deutschland könnte die derzeit fremdkapitaldominierte und vom Arbeitgeber kontrollierte betriebliche Altersvorsorge zu einem Instrument des Aufbaus von flexiblem Beteiligungsvermögen umgebaut werden, indem die jeweils attraktivsten Elemente aus Großbritannien und Schweden übernommen werden: Die automatische Einschreibung samt Opt-out in Kombination mit einer freien Anlageentscheidung, die flankiert wird von einem staatlichen Default-Fonds.

Von Roland Vaubel.
Die beiden Alpenländer Schweiz und Österreich haben ganz ähnliche geographische Voraussetzungen. Sie sind auch im wesentlichen von denselben Stämmen besiedelt worden. Selbst die Bevölkerungszahl ist fast die gleiche. Politisch sind sie jedoch sehr verschiedene Wege gegangen. Die Schweiz wurde zum Hort der Freiheit, Österreich zu einem Hauptgegner der Liberalisierung in Europa. Weshalb?

Im November haben die deutschen Kreditinstitute 40 Milliarden Euro Bargeldbestände gehalten. Soviel wie noch nie. Auch der Bargeldumlauf bei Otto-Normalverbraucher in Deutschland hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Es wächst das das Misstrauen in das Finanzsystem bei allen Marktteilnehmern. Daher horten sie Bargeld.