Von Johan Norberg.
Krisenzeiten sollte man nicht mit noch stärkerer Konzentration begegnen, sondern mit Dezentralisierung, Vielfalt und Flexibilität. Während die Politik vielerorts versagte, passten sich Einzelpersonen, Organisationen und Unternehmen schnell an die neuen Umstände an.

„Die Große Freiheit“ endet und es beginnt die neue Prometheus-Kolumne „Land of the Free“. Genau der richtige Zeitpunkt für eine Bestandsaufnahme: Wie steht es um die deutsch-amerikanische Freundschaft?

Eine Absage von Mercosur wäre erschreckend. Nicht nur, weil dieses wichtige Abkommen über Jahre verhandelt wurde, sondern weil dies Wohlstand und Arbeitsplätze auch bei uns gefährdet. Gerade jetzt, wo die Pandemie den Welthandel schwer schädigt. Neue Impulse wären daher dringend notwendig.

Vor einem Jahr konnte man dem Begriff Nachhaltigkeit kaum entkommen. Die Corona-Pandemie hat das hehre Ziel von der Bildfläche gewischt. Dabei wäre es dringend nötig, die Antworten auf die Bedrohung genau auf diesen Aspekt hin in den Blick zu nehmen.

Von Claus Vogt.
Die EU finanziert im Rahmen ihrer Zuständigkeiten eine Fülle von Maßnahmen in den einzelnen Mitgliedstaaten. Um an die Gelder heranzukommen, ist jedoch regelmäßig eine Vielzahl von bürokratischen Hürden zu überwinden. Weil es in früheren Jahren Korruptionsvorwürfe gab, hat sich die EU-Kommission für die genannten Förderprogramme ein überaus kompliziertes Verfahren ausgedacht.

Fünf Jahre „Wir schaffen das“. Eine Studie zeigt, dass die Integration der Geflüchteten in Bildungssystem und Arbeitsmarkt in den letzten Jahren zügig vorgangeschritten ist. Aber damit der Trend anhält, braucht ein Land arbeitsmarktpolitische Fitness. Dafür braucht man zwei wichtige Elemente: einen deregulierten und flexiblen Arbeitsmarkt sowie kreatives und regional gestreutes Unternehmertum.