Von Clemens Schneider.
Paternalismus ist in demokratischen Staaten nicht unbedingt ein Instrument der Obrigkeit, um die Untertanen zu kontrollieren, sondern oft freiwillig gewählte Selbstbeschränkung. Dieses Phänomen ist mitunter gefährlicher für die Freiheit als der Versuch, eine Gesellschaft von oben zu ordnen.

Von Matthias Still.
Menschen lassen sich nicht abhalten mutige Prognosen zu treffen. Ein berühmtes Beispiel dafür sind die Annahmen zur exponentiellen Zunahme von Pferdemist auf den Straßen von New York. So war es also nicht von der Hand zu weisen, dass bei anhaltendem Bevölkerungswachstum und weiter wachsender Beliebtheit der Kutschfahrten New York exakt im Jahr 1910 in meterhohem Pferdemist ersticken würde, so die Vorhersagen. Doch dann kam es ganz anders.

Von Frank Schäffler.
Der Hauptgrund für das Ende der DDR spielt im öffentlichen Bewusstsein kaum noch eine Rolle: Der Sozialismus war bankrott und gescheitert. Die Lehre daraus: Schluss mit dem Glauben an die Planbarkeit der Wirtschaft.

Von Florian A. Hartjen.
Die große Politik bekommt viel zu viel Aufmerksamkeit von uns allen. Tatsächlich sitzen die wahren Helden unsere Gesellschaft nicht in den Regierungspalästen, sondern in Universitäten und Rathäusern.

Von Roland Vaubel.
Die von Deutschland ausgehende Reformation eröffnete einen Wettstreit der Konfessionen und war grundlegend für den Geist der Meinungsfreiheit, der in den folgenden Jahrhunderten das europäische Innovations- und Wirtschaftswunder möglich machte.

Von Frank Schäffler.
Die Vermögensteuer ist bei Linken sehr beliebt. Sie glauben, dass es in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem einen Ausgleich braucht, um die wachsende Ungleichheit zu beseitigen. Sie glauben, dass es in einer auf Privateigentum basierenden Marktwirtschaft systembedingt sei, dass Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer. Daran ist so ziemlich alles falsch.