Für viele Enthusiasten leiten Kryptowährungen eine währungspolitische Evolution ein, die das Monopol der Notenbank beim Geldwesen durchbricht. Seit einiger Zeit prüfen jedoch Zentralbanken, selbst digitale Währungen herauszubringen. Dabei operieren die EZB, die Fed und die Bank of England am offenen Herzen unseres Geldsystems.

Von Robert Benkens.
Warum stehen die optimistischen Trends des Fortschritts nicht im Mittelpunkt der Lehrpläne und Medienberichte? Alle kennen Greenpeace – aber keiner Onlineplattformen wie Human Progress oder Wikiprogress. Wenn Jugendliche denken, die Welt werde immer schlechter, verfallen sie in Resignation oder glauben, dass „unser Wirtschaftsmodell“ überwunden werden müsse.

Am 6. Mai um 10 Uhr errichtete Prometheus – Das Freiheitsinstitut auf dem Vorplatz des Bundeskanzleramtes ein Denkmal mit den Unternehmern Özlem Türeci und Uğur Şahin. Stellvertretend für Selbständige, Unternehmerinnen und Unternehmer werden die beiden Forscher als die eigentlichen Krisenbewältiger geehrt.

Wer einen langsameren Kohleausstieg befürwortet, stürzt Südsee-Inseln in die vernichtenden Fluten; wer gendert, zerstört Jahrtausende alte Kulturen; und wer Corona-Maßnahmen hinterfragt, tötet Omas und Opas. Jeder noch so banale und harmlose Standpunkt wird inzwischen von Gegnern in apokalyptischen Kontext gesetzt.

Von Benedikt Koehler.
In dem Buch „Der europäische Bund“ forderte der dänische Schriftsteller Konrad von Schmidt-Phiseldeck (1770-1832) im Todesjahr Napoleons seine kontinentalen Leser auf, sich ihrer Verehrung für Napoleon zu entledigen und sich an Adam Smith zu orientieren: Staatsverschuldung begrenzen, Zölle verbieten und Freizügigkeit ermöglichen.

Steuern runter, Regulierungen weg und Freihandel los. Während diese Ideen wichtig sind, um die Marktwirtschaft zu revitalisieren, lehrt ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte was wir noch tun können: Wir müssen Unternehmertum wieder feiern lernen.