Grenzen

Durch Corona wurden zumindest die Jüngeren unter uns erstmals so richtig mit Grenzen konfrontiert. Keine schöne Erfahrung. Aber vielleicht hilft sie dabei, zukünftig Empathie für jene aufzubringen, die wir permanent aus unseren Gesellschaften ausschließen, und der aufkeimenden Abschottungspolitik vehement entgegenzutreten.

Photo: Nghia Le from Unsplash (CC 0) Kurz vor der Bundestagswahl sind die Wahlaussagen der Parteien überall präsent. Auf Plakat, im Fernsehen oder im Netz. Kandidatinnen und Kandidaten sprechen Sie an, was sie alles können und wollen, was sie ermöglichen und verändern werden. Einiges davon stimmt. Bei einigem wird vielleicht auch Augenwischerei betrieben. Das ist […]

Klassenkampf

Nicht nur Manager sind gierig und rücksichtlos. Ausbeuten ist nicht etwas, das nur Unternehmer beherrschen. Jüngste Vorkommnisse wie der Bahnstreik geben Anlass, darüber nachzudenken, welche Narrative unsere Debatten prägen und wie zutreffend die eigentlich sind.

Dilara Wiemann und Alexander Albrecht argumentieren zum Thema Verschuldung: Schulden können Wachstum fördern, wenn man sie richtig einsetzt, meint der eine. Zu viel Verschuldung erodiert die Grundlage eines Gemeinwesens, ist die andere überzeugt.

Von Kalle Kappner.
Das hohe Ansehen föderaler Institutionen steht im Einklang mit der positiven Einschätzung seitens wissenschaftlicher Beobachter. Auch ein systematischer Vergleich dreier zentraler Indikatoren zwischen zentralistischen und föderalen Staaten verdeutlicht, dass dezentrale Entscheidungsmechanismen in der Pandemie nicht hinderlich waren.

Der Fiskus Baden-Württembergs macht seine Bürger zu Hilfssheriffs. Das setzt dem immer zügelloser agierenden Steuerstaat die Krone auf und offenbart tiefgreifendes Staatsversagen.