Eine bessere Welt ist möglich – das zeigt die Geschichte der Menschheit. Selbst in dunklen Zeiten. Ein wesentliches Element dafür, dass die Welt besser geworden ist, war die Bereitschaft von Menschen, ein Wagnis einzugehen. Auch ein Wagnis der Vorstellungskraft.

Forderungen nach direkten Preiseingriffen hört man eigentlich aus linken Kreisen. Nun bringen allerdings auch Stimmen aus anderen politischen Lagern eine pauschale Subvention für Benzin ins Spiel. Grund genug, sich noch einmal grundlegend mit der Funktion von Preisen und der wettbewerbsverzehrenden Wirkung von Subventionen in einer Volkswirtschaft auseinanderzusetzen.

Es wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt, eine Offensive der Weltgemeinschaft für den Freihandel zu starten. Auch das wäre ein starkes Zeichen der Verbundenheit gegen Putin.

Man muss die ukrainischen Kriegsflüchtlinge nicht in Lagern und Flüchtlingszentren versauern lassen. Man muss keine „Parallelgesellschaften“ erschaffen. Um ihnen eine faire Chance zu geben, müssen wir ihnen die Möglichkeit bieten, sich zu entfalten und in die Gesellschaft zu integrieren. Dies ist ohne eine langfristige Arbeitsmöglichkeit nicht möglich.

Kriege sind oft das Ergebnis von Schimären, gedanklichen Wahnbildern. Klassenkampf und Nationalismus spielen sich in Sphären ab, die mit der Realität nichts zu tun zu haben. Das beschrieb auch Ludwig von Mises in seinem vor 100 Jahren erschienen Klassiker „Die Gemeinwirtschaft“.

Dilara Wiemann vertritt die Ansicht, dass Entwicklungshilfe meist bestehende dysfunktionale Systeme stützt. Aus ihrer Sicht sollte man andere Mittel finden, um Wohlstand und Fortschritt zu ermöglichen. Alexander Albrecht ist der Überzeugung, dass der Entwicklungshilfe-Sektor aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Effektive Hilfe ist möglich mit den richtigen Institutionen und Mechanismen – und sie ist geboten.