Stell Dir vor: 150 Jahre Deutschland – und keiner geht hin. Die erste Hälfte der Geschichte des Staates, der jetzt Geburtstag feiert, zeitigte beispiellose Katastrophen, weshalb selbst ohne Pandemie keiner so recht in Feierlaune wäre. Erinnern sollte man sich jedoch an manche Traditionen, die in jener Zeit fast ausgemerzt wurden.

Von Roland Vaubel.
Die Briten haben sich für den Austritt entschieden, weil sie aufgrund ihrer Abneigung gegen staatliche Regulierungen in eine systematische Minderheitsposition geraten waren. Frankreich, das regulierungsfreudigste Land der EU, verfolgt die “Strategy of Raising Rivals’ Costs” und wird darin von der deutschen Bundesregierung unterstützt.

Die wirtschaftspolitischen Corona-Hilfen haben gezeigt, was der Staat nicht gut kann. Denn staatliche Hilfen kommen hauptsächlich den Insidern des Politikbetriebs in Deutschland zugute, nicht aber den Außenseitern. Um diese auf ihrem Weg aus der Krise zu unterstützen, muss deshalb – nach dem Jahr des Staates 2020 – zur regulären Zeit des Marktes zurückgekehrt werden.

Von Alexander Fink und Fabian Kurz.
Der Vergleich des Welternährungsprogramms mit anderen nationalen und internationalen Hilfsorgansationen deutet stark darauf hin, dass die Ressourcen von anderen Organisationen wirkungsmächtiger eingesetzt worden wären.

Von Marc Friedrich.
Bitcoin ist dezentral und unabhängig von Lobbyinteressen, menschlichen Schwächen, Gier und Korruption. Er unterliegt keiner Zentralbank und keinem Berufspolitiker.

Der moderne Liberalismus gilt vielen als der Inbegriff für Gefühlskälte und Überrationalisierung. Dabei fußt er wie keine andere Ideenwelt auf Mitgefühl und Empathie. Dass das anders wahrgenommen wird, liegt jedoch nicht nur an der Ignoranz seiner Gegner.