Wenn Deutschland als Investitionsstandort steuerlich wieder attraktiv werden soll, dann darf man den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern muss das Steuerrecht vereinfachen und Bürger und Unternehmen entlasten.

Standardprodukte sind allenfalls für Standardmenschen geeignet. Doch die gibt es nicht, es gibt nur Individuen. Jeder ist anders und jeder hat andere Vorstellungen und Ziele im Leben. Darum brauchen wir ein Altersvorsorgedepot, in dem jeder Bürger sparen darf wie er will: der eine will in Aktien, Aktienfonds, ETFs investieren, der andere in Lebensversicherungen und wiederum ein anderer in Mitarbeiterbeteiligungsmodelle.

Das Ziel von Bildung sollte eigentlich sein, Menschen dazu zu bringen, ihre Fähigkeiten und Leidenschaften bestmöglich entfalten und ausleben zu können. Ein Zertifikate-Fetisch und die Vergleichbarkeits-Ideologie führen dazu, dass genau das nicht erreicht wird.

Von Roland Vaubel.
Bundesfinanzminister Scholz hat letzte Woche eine Einlagenrückversicherung für die Eurozone vorgeschlagen. Eine solche Rückversicherung ist bei symmetrischen Schocks jedoch überflüssig und bei asymmetrischen Schocks problematisch.

Warum soll jemand noch eine Lebensversicherung oder einen Riestervertrag abschließen, wenn er am Ende maximal seine Beiträge wieder zurückbekommt? Daher werden noch mehr Lebensversicherungsbestände in den Run-off geschickt und damit an einen Abwickler verkauft. Was kann in dieser Situation getan werden?

Der Name Brutus ist sowohl eng mit der Gründung der römischen Republik als auch mit deren vergeblicher Verteidigung an ihrem Ende eng verbunden. Auch heute können die Geschichten der beiden Namensträger noch inspirieren, einen kritischen Blick auf die Allmacht des Staates zu lenken und eine neue Idee der Freiheit konstruktiv zu gestalten.