Wenn es um Wohlstand für die Ärmsten der Welt geht, kennt die öffentliche Debatte häufig nur zwei zentrale Lösungen: mehr Markt oder mehr Staat. Der Geburtstag einer der größten Sozialwissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts erinnert uns daran, dass dies nicht die einzigen beiden gangbaren Wege sind, um den Weg zum Wohlstand der Nationen einzuschlagen.

Unser Einkommensteuersystem ist viel zu komplex. Das macht es ungerecht, ineffizient und belastet das Verhältnis zwischen Staat und Bürger. Eine Flat Tax könnte Abhilfe schaffen.

Von Alexander Fink und Fabian Kurz.
Die EU sollte sich nicht daran versuchen, aktiv regionale Cluster der Digitalwirtschaft zu fördern oder gar als Wagniskapitalgeber aufzutreten. Stattdessen sollte sie sich auf eine ihrer Kernkompetenzen konzentrieren und durch die Öffnung nationaler Märkte zur Vervollständigung des Binnenmarktes beitragen.

Zwei Geburtstage herausragender Liberaler jähren sich in diesen Tagen: von Ludwig Bamberger und von Eugen Richter. Beide zeichnete eines aus: Sie kämpften für ihre Ideale, auch wenn es ihnen zum Nachteil gereichte.

Man kann seufzend die „Zeit“ beiseitelegen, und sich in guter gesellschaftskritischer Manier darüber beklagen, dass Rosen über tausende von Kilometern von Kenia nach Deutschland gebracht werden. Doch für die Arbeiter in Kenia ist dies ihre berufliche Existenz. Eine Alternative gibt es meist nicht. Diese Arbeit schafft die Grundlage dafür, dass diese Familien ihre Kinder in die Schule schicken können und sich einen bescheidenen Wohlstand erarbeiten.

Die letzten Bastionen fallen: Jetzt will sogar die Union eine Frauenquote einführen. Ein weiterer Schritt zur Sozialdemokratisierung bzw. Vergrünung unserer Gesellschaft. Oder vielleicht doch nicht? Manch ein Konservativer dürfte überrascht sein, wie nah an seinem Weltbild solche Ideen sind …