Vor einem Jahr konnte man dem Begriff Nachhaltigkeit kaum entkommen. Die Corona-Pandemie hat das hehre Ziel von der Bildfläche gewischt. Dabei wäre es dringend nötig, die Antworten auf die Bedrohung genau auf diesen Aspekt hin in den Blick zu nehmen.

Von Claus Vogt.
Die EU finanziert im Rahmen ihrer Zuständigkeiten eine Fülle von Maßnahmen in den einzelnen Mitgliedstaaten. Um an die Gelder heranzukommen, ist jedoch regelmäßig eine Vielzahl von bürokratischen Hürden zu überwinden. Weil es in früheren Jahren Korruptionsvorwürfe gab, hat sich die EU-Kommission für die genannten Förderprogramme ein überaus kompliziertes Verfahren ausgedacht.

Fünf Jahre „Wir schaffen das“. Eine Studie zeigt, dass die Integration der Geflüchteten in Bildungssystem und Arbeitsmarkt in den letzten Jahren zügig vorgangeschritten ist. Aber damit der Trend anhält, braucht ein Land arbeitsmarktpolitische Fitness. Dafür braucht man zwei wichtige Elemente: einen deregulierten und flexiblen Arbeitsmarkt sowie kreatives und regional gestreutes Unternehmertum.    

Die Corona-Krise wird in diesem Jahr die weltweite Verschuldung auf 342 Prozent der Weltwirtschaftsleistung ansteigen lassen. Diese Entwicklung sollte uns allen Sorge bereiten. Was heute verfrühstückt wird, werden unsere Kinder und Kindeskinder nämlich später nachhungern müssen.

Wenige Denker haben einen so prägenden Einfluss auf die Debatten der letzten zwei Jahrhunderte ausgeübt wie der gestern vor 250 Jahren geborene Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Die Gesamtbilanz ist katastrophal. Und das hat sehr viel zu tun mit Sprache …

In der Corona-Krise kommen die Konzepte aus der Mottenkiste der Wirtschaftspolitik wieder zum Vorschein. Staatliche Investitionsprogramme, die Förderung von Konsum und Nachfrage und jetzt auch noch die Vier-Tage-Woche.