Von Florian A. Hartjen.
Das Schwarzbuch der Steuerverschwendung zeigt wieder einmal, wie unverantwortlich Politik und Verwaltung mit fremdem Geld umgehen. Da hilft nur, dem Staat mehr Interesse entgegenzubringen – und weniger Geld. 

Der enteignungsgleiche Eingriff des Mietendeckels greift sehr grundsätzlich in die Vertragsfreiheit und das Eigentum ein. Er zerstört das Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat, weil die Regierung höchst willkürlich über die Mobilität der Bevölkerung entscheidet.

Gestern haben Sie Ihre letzte Pressekonferenz als EZB-Präsident gehalten und Ende dieses Monats gehen Sie nach einem langen Berufsleben in den Ruhestand. Daher lassen Sie mich Ihnen, quasi als Wiedergutmachung meiner zugespitzten Wortwahl der Vergangenheit, einige Anlagetipps für Ihre Ruhestandsplanung geben …

Von Clemens Schneider.
Paternalismus ist in demokratischen Staaten nicht unbedingt ein Instrument der Obrigkeit, um die Untertanen zu kontrollieren, sondern oft freiwillig gewählte Selbstbeschränkung. Dieses Phänomen ist mitunter gefährlicher für die Freiheit als der Versuch, eine Gesellschaft von oben zu ordnen.

Von Matthias Still.
Menschen lassen sich nicht abhalten mutige Prognosen zu treffen. Ein berühmtes Beispiel dafür sind die Annahmen zur exponentiellen Zunahme von Pferdemist auf den Straßen von New York. So war es also nicht von der Hand zu weisen, dass bei anhaltendem Bevölkerungswachstum und weiter wachsender Beliebtheit der Kutschfahrten New York exakt im Jahr 1910 in meterhohem Pferdemist ersticken würde, so die Vorhersagen. Doch dann kam es ganz anders.

Von Frank Schäffler.
Der Hauptgrund für das Ende der DDR spielt im öffentlichen Bewusstsein kaum noch eine Rolle: Der Sozialismus war bankrott und gescheitert. Die Lehre daraus: Schluss mit dem Glauben an die Planbarkeit der Wirtschaft.