Der enthemmte Paternalismus

Am von in der Kategorie Blog.

Der Gesetzgeber engt den Spielraum von Unternehmern und Konsumenten in einem schleichenden Prozess immer stärker ein – und die Gerichte machen mit. Der missionarische Eifer dieser Weltbeglückungsträume zwingt den Bürgern immer mehr ein Wertesystem auf. Darf die Politik das?

Nudging und die Anmaßung von Wissen

Am von in der Kategorie Blog.

Wer schützt die Bürger in einem Rechtsstaat davor, dass eine Regierung mit Methoden des Nudging an Parlament und Gerichten vorbei, Grundrechte einschränkt, wenn die Maßnahmen gar nicht im Detail bekannt sind? Man kann nur sagen: wehret den Anfängen.

Nudging: Wie Politik unsere Freiheit gefährdet

Am von in der Kategorie Blog, Gastbeiträge.

Von Hubertus Porschen.
. Für den Staat mag es verlockend sein, gewisse postfaktische Tendenzen in seinem Sinne zu lenken. Das eigenständige Denken und Handeln des Einzelnen – als Bürger, Verbraucher, Unternehmer – wird untergraben. Dadurch werden die Grundlagen einer freiheitlichen, pluralistischen Gesellschaft schleichend ausgehöhlt.

Nudging: Richtige statt eigene Entscheidungen

Am von in der Kategorie Blog.

Im Jahr 2008 machte ein Buch Furore, das einen “echten dritten Weg” versprach zwischen Regulierungswut und Laissez-faire. Nudging sollte die Technik sein, mit der das moderne Staatswesen des 21. Jahrhunderts optimiert werden kann. Worin liegt die Gefahr dieses scheinbar harmlosen Mittels?

Die Forschungspolitik und ihre wilden Blüten

Am von in der Kategorie Blog.

Im Rahmen der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt die Regierung mit 643.218 Euro ein Projekt „nachhaltige Produktion und Verwendung von Zierpflanzen“. Wörtlich heißt es dazu: „Durch suboptimale Bedingungen und Behandlungen zeigen viele Zierpflanzen Stresssymptome, die einen Verlust des Zierwertes zur Folge haben.“

Wie der neue Paternalismus mit unserer Autonomie spielt

Am von in der Kategorie Blog, Gastbeiträge.

Von Jan Schnellenbach.
Der neue Paternalismus ist keineswegs ein zielneutrales Instrument, das es den Bürgern selbst überlässt, unbehelligt ihren eigenen Lebensstil zu genießen und ihre eigenen Präferenzen zu verfolgen. Die normative Vorstellung dessen, was das für alle verbindliche gute Leben ist, das wir alle eigentlich leben sollten, wären wir in unseren Entscheidungen nur nicht so fehleranfällig, wird vielmehr stets gleich mitgeliefert.