Anders als ihre Vorgänger verbindet man mit Merkel keine Vision, keine langfristige Agenda. An was wird man sich in 20 oder 30 Jahren im Rückblick an Merkels Regierungszeit erinnern? Merkel steht für eine Politik ohne genaue Orientierung.

32.630 Euro lässt sich die Bundesregierung eine Anzeige in der FAZ kosten, in der sie dem geneigten Leser die Segnungen der Frauenquote vor Augen führt. Braucht es diese Art der öffentlichen Aufklärung, vor allem in der hier präsentierten Form, wirklich?

Der Wohlfahrtsstaat am Limit, die Wirtschaft gelähmt: Die Asylkrise kann nur gelöst werden, wenn Deutschland wieder flexibler und schneller reagieren kann. Nur der Markt ist in der Lage, das notwendige Kapital für Arbeitsplätze, Wohnungen, Infrastruktur und Bildung bereitzustellen.

Von Dr. Titus Gebel.
Langsam aber sicher gewinnt die Erkenntnis Raum, dass die Probleme Deutschlands nicht nur an den handelnden Personen liegen, sondern möglicherweise der Konstruktion des deutschen demokratischen Systems geschuldet sind. Vielleicht können wir von Liechtenstein etwas lernen?

Die Tragik der Europäischen Union ist nicht, dass es keine Regeln gäbe. Die Tragik der EU ist, dass sie im Zweifel soweit verbogen werden, dass anschließend auch das glatte Gegenteil ihres Ursprunges herauskommen kann. Je prekärer die Situation ist, desto größer ist die Rechtsbeugung. Gerade dieser fatale Pragmatismus ist die eigentliche Ursache der Legitimationskrise der EU.

Es soll ja Zeiten gegeben haben, da reagierten die Bürger mit Revolution und Revolte auf Steuererhöhungen. Vielleicht ist es Zeit, dass wir uns wieder an freiheitliche Wurzeln erinnern und Bäume der Freiheit pflanzen.