Eine bargeldlose Welt ist unendlich bequem. Sie ist bequem für den Nutzer, sie ist bequem für den Handel, sie ist bequem für die Banken. Aber die bargeldlose Welt ist vor allem und besonders bequem für den Staat. Er kann Schwarzarbeit und Geldwäsche besser verfolgen, kann Kapitalerträge einfacher besteuern, die „Kapitalflucht“ verhindern und den Zahlungsverkehr besser überwachen.

Von Frederic Schneider
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk schnappt anderen Sendern gute Formate weg und sendet sie auf Spartenkanälen im Nachtprogramm. Auch beim Sport können die Anstalten stets mehr Geld bieten als die Privaten. Der Grund ist einfach: sie müssen sich dank der Zwangsgebühr nicht an die Gesetze des Marktes halten.

Von Dr. Dagmar Schulze Heuling
Was treibt die griechische Regierung? Sind Tsipras und Co. einfach nur verrückt, wie Elmar Brok meint? Oder ist das nur der ganz normale Wahnsinn, den wir am griechischen Beispiel so viel leichter erkennen als vor unserer eigenen Haustür?

Unzählige Mitbürger regen sich darüber auf, dass sie Monat für Monat 17,50 € bezahlen müssen. Warum greift keiner dieses Thema auf? Keine Partei, keine Verbraucherschutzorganisation, keine zivilgesellschaftliche Organisation, nicht mal die Kollegen von Campact?

Scheidet Großbritannien aus der Staatengemeinschaft aus, verschiebt sich das Koordinatenkreuz in der Europäischen Union zum Unguten. Die Zentralisten, Planer und Umverteiler würde in einer EU der dann 27 noch mehr Überhand gewinnen. Die Gewichte würden sich noch stärker, noch schneller und noch unumkehrbarer in Richtung Südeuropa verschieben.

Von Karolin Herrmann.

Im saarländischen Völklingen gibt es – mehr als 600 km von der Nordsee entfernt – eine kommunale Meeresfischzuchtanlage. Im brandenburgischen Potsdam gibt es eine kommunale Tropenhalle. Im niedersächsische Braunlage gibt es sogar eine kommunale Pommes-Bude.