Mechanismus für Bankenabwicklung: Niemand dringt auf Anwendung

Am von in der Kategorie Blog, Gastbeiträge.

Von Alexander Fink und Kevin Spur.
So vielversprechend die Beteiligung der Gläubiger durch den Abwicklungsmechanismus klingen mag, so schwach ist der Anreiz inländischer und ausländischer Regierungen, notleidende Banken über ihn abzuwickeln. Zu gut scheinen die Gläubiger der Banken im Vergleich zur großen Zahl der Steuerzahler organisiert zu sein.

Bundesbankbericht: Auf jeden Sonnenschein folgt Regen

Am von in der Kategorie Blog.

Die Politik des billigen Geldes der EZB kann nur durch eine marktwirtschaftliche Bepreisung von Schulden beendet werden. Das setzt voraus, dass man die Insolvenz von Staaten und Banken akzeptiert. Seit es historisch Staaten und Banken gibt, sind diese immer wieder zahlungsunfähig geworden.

Macrons Krisenfonds: Risiko des „Moral Hazard“

Am von in der Kategorie Blog, Gastbeiträge.

Von Roland Vaubel.

Präsident Macron hat einen europäischen Krisenfonds vorgeschlagen, der den existierenden ESM ergänzen soll. Die relativ kreditwürdigen Länder würden dann den weniger kreditwürdigen Mitgliedern Versicherungsschutz gegen wirtschaftliche Krisen bieten, damit aber die Anreize für gute Wirtschaftspolitik sinken lassen.

Schulden sind bald wie Schlechtwetter

Am von in der Kategorie Blog.

Macron will nicht nur einen größeren Krisenfonds, sondern auch einen Finanzausgleich schaffen, vergleichbar dem Länderfinanzausgleich in Deutschland. Es soll ein Umverteilungsmechanismus geschaffen werden, bei dem die reicheren Länder den ärmeren Ländern regelmäßig helfen. Das ist für eine Kanzlerin vor einer wichtigen Wahl schwierig zu erklären.

X für U, Bad Bank, Schäuble und EU

Am von in der Kategorie Blog.

Spätestens nach der Bundestagswahl wird nicht nur der Euro-Finanzminister mit einem eigenen Euro-Etat etabliert, sondern auch in einer europäischen Bad Bank die faulen Kredite entsorgen. Darüber schweigt Schäuble geflissentlich. Das darf man ihm nicht durchgehen lassen.

Morgendämmerung für den Europäischen Währungsfonds

Am von in der Kategorie Blog.

Mit dem derzeitigen Reformwillen wird Griechenland niemals auf einen dauerhaften Primärüberschuss von 3,5 Prozent kommen. Und es ist bekannt, dass der IWF kein weiteres gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen will und am liebsten die Europäer mit ihrem Problem alleine lassen würde. Daher wird jetzt nach einem typischen Kompromiss gesucht.