Zur Zeit haben wir zwei neue Reserach Fellows, die sich tief in geisteswissenschaftliche Fragen hineingraben:
Nicolas Brikmann studiert Politikwissenschaften, Philosophie und Rechtswissenschaften an der Universität Frankfurt und schreibt eine Arbeit über „Hannah Arendt und das Recht, Rechte zu haben: Im Spannungsfeld zwischen Universalismus der Menschenrechte und Partikularismus der Staatsbürgerschaft“. Dabei beschäftigt er sich mit der Frage, inwiefern aus den Menschenrechten ein Recht auf politische Partizipation abgeleitet werden kann, welches auch unabhängig einer Staatsbürgerschaft besteht und wie sich ein solches Recht begründen lässt.
Adrian Kind, der als Post-Doc an der Charitè in Berlin arbeitet und Klinische Psychologie sowie Philosophie studiert hat, beschäftigt sich mit den ethischen Dimensionen des Einsatzes psychedelischer Substanzen in der Medizin.

Zu unserem Research Fellow Programm

Am 3. Juli 2014 – ich habe das noch einmal überprüft – schickte mir Frank Schäffler die Entwürfe für unsere Prometheus-Visitenkarten. Wir waren ein halbes Jahr vorher eine Woche lang in Washington gewesen und hatten uns dort darauf geeinigt, unser gemeinsames Projekt eines liberalen Think Tanks in Angriff zu nehmen. Das Jahr 2014 stand dann ganz unter dem Stern der Vorbereitungen, was eben auch den Einsatz von Visitenkarten erforderte.
Genau zehn Jahre später hatte ich gestern die große Freude, Frank dabei zu begleiten, wie er aus der Hand von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas das Bundesverdienstkreuz in Empfang nahm. (Ich war persönlich ganz froh, dass es die bodenständige und aufrichtige Ruhrgebiets-SPDlerin Bas war und nicht der offiziell verleihende Bundespräsident …) Bas würdigte dann auch ganz explizit den zivilgesellschaftlichen Einsatz meines Kollegen und Freundes: „Ihre liberalen Überzeugungen zeigen Sie auch außerhalb des Bundestags. 2014 waren Sie Mitbegründer des liberalen Denkfabrik Prometheus, für die Sie sich als ehrenamtlicher Geschäftsführer weiterhin einbringen.“ Ja, das tut er – und zwar mit grenzenloser Energie und sehr viel Herzblut. Wir können zwar keinen Orden verleihen, aber zumindest unseren großen Respekt ausdrücken für einen lebenslangen Einsatz für die Sache, ganz oft ohne Rücksicht auf persönliche Vorteile. Bitte weiter so!