Von Benedikt Koehler.
In dem Buch „Der europäische Bund“ forderte der dänische Schriftsteller Konrad von Schmidt-Phiseldeck (1770-1832) im Todesjahr Napoleons seine kontinentalen Leser auf, sich ihrer Verehrung für Napoleon zu entledigen und sich an Adam Smith zu orientieren: Staatsverschuldung begrenzen, Zölle verbieten und Freizügigkeit ermöglichen.

Steuern runter, Regulierungen weg und Freihandel los. Während diese Ideen wichtig sind, um die Marktwirtschaft zu revitalisieren, lehrt ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte was wir noch tun können: Wir müssen Unternehmertum wieder feiern lernen.

In einem neuen IREF Working Paper argumentieren David Stadelmann und Gustavo Torrens gegen paternalistische Schlussfolgerungen aus der verhaltensökonomischen Forschung und zeigen Alternativen auf. Die Ergebnisse der Autoren können als Warnung vor allzu leichtfertigen Eingriffen des Staates in individuelle Entscheidungen verstanden werden.

Beharrlich hält sich die Unternehmenssteuer. Nun soll es eine globale Mindeststeuer für mehr Gerechtigkeit sorgen. Das ist von Vornherein zum Scheitern verurteilt, denn gerecht wäre nur ein Ende der Unternehmensbesteuerung. 

Von Alexander Horn.
Die EU hat eine neue Handelsstrategie und gibt sich freihandelsliebend. Tatsächlich stehen wettbewerbsschwache EU-Unternehmen unter Bestandsschutz. Knallharter Protektionismus ist die Folge.

Es ist keine singuläre Problematik im Wohnungsmarkt, der wir uns entgegenstellen müssen. Es steht vielmehr eine Auseinandersetzung an zwischen Staatsinterventionismus und der Freiheit des Einzelnen.