Von Matthias Weik und Marc Friedrich.
Mit Bangen erwarten die „großen Volksparteien“ CDU/CSU und SPD das Ergebnis der EU-Parlamentswahl. Die Frage ist schon lange nicht mehr, ob es eine Klatsche von den Wählern gibt, sondern lediglich wie groß diese sein wird. Denn zu den großen, existenziellen Krisen kommen weitere Missstände wie die Vetterwirtschaft in Brüssel, der (IT)-Fachkräftemangel und Deutschland als Zahlmeister der EU hinzu.

Hayek warnte davor, dass der Sozialismus sich langfristig zumindest nie nur auf die zentrale Lenkung der Wirtschaft beschränke: „Das Kommando über die Güterproduktion ist das Kommando über das menschliche Leben schlechthin.“ Das, lieber Kevin Kühnert, wollen wir doch alle nicht, oder?

Von Alexander Fink und Fabian Kurz.
Die Einschränkungen des Apothekenbesitzes sind ineffizient und ziehen höhere Preise für Patienten nach sich. Zu einer besseren Beratung trägt das Fremdbesitz- und Mehrbesitzverbot ebenso wenig bei, wie zu einer besseren Versorgung.

Der größere Markt und die Rechtssicherheit der Akteure beim wirtschaftlichen Austausch war und ist das Erfolgsrezept der EU-Osterweiterung. Hier liegt auch die Chance für die Europäische Union. Jede neue Regelung muss dem Ziel dienen, den freiwilligen Austausch grenzüberschreitend zu fördern.

Die vielleicht wichtigste Eigenschaft, die der Liberalismus von seinen Freunden fordert, ist die Bereitschaft, loszulassen – daran muss sich auch liberale Tagespolitik orientieren. „Wir müssen ins Unbekannte, ins Unsichere und ins Ungewisse weiterschreiten“, formulierte Karl Popper.

Von Alexander Fink und Fabian Kurz.
20 Jahre nach der letzten großen Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs ist es Zeit, die verbleibenden Wettbewerbshürden für nichteuropäische Anbieter zu beseitigen.