Macrons Krisenfonds: Risiko des „Moral Hazard“

Am von in der Kategorie Blog, Gastbeiträge.

Von Roland Vaubel.

Präsident Macron hat einen europäischen Krisenfonds vorgeschlagen, der den existierenden ESM ergänzen soll. Die relativ kreditwürdigen Länder würden dann den weniger kreditwürdigen Mitgliedern Versicherungsschutz gegen wirtschaftliche Krisen bieten, damit aber die Anreize für gute Wirtschaftspolitik sinken lassen.

Schulden sind bald wie Schlechtwetter

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Macron will nicht nur einen größeren Krisenfonds, sondern auch einen Finanzausgleich schaffen, vergleichbar dem Länderfinanzausgleich in Deutschland. Es soll ein Umverteilungsmechanismus geschaffen werden, bei dem die reicheren Länder den ärmeren Ländern regelmäßig helfen. Das ist für eine Kanzlerin vor einer wichtigen Wahl schwierig zu erklären.

X für U, Bad Bank, Schäuble und EU

Am von in der Kategorie Blog.

Spätestens nach der Bundestagswahl wird nicht nur der Euro-Finanzminister mit einem eigenen Euro-Etat etabliert, sondern auch in einer europäischen Bad Bank die faulen Kredite entsorgen. Darüber schweigt Schäuble geflissentlich. Das darf man ihm nicht durchgehen lassen.

„Free trade“ statt „EU first“

Am von in der Kategorie Blog.

Zwei wirtschaftliche Schwergewichte rücken näher zusammen. Die EU und Japan sind sich über wesentliche Fragen eines Freihandelsabkommens einig und werden es noch vor dem Gipfel unterschrieben. Die EU erwartet allein durch dieses Handelsabkommen in den nächsten Jahren 420.000 neue Arbeitsplätze für ihre Bürger.

Merkels warme Worte an Macron

Am von in der Kategorie Blog.

Letztlich ist das Modell der Sozialen Marktwirtschaft dem Modell der Planification überlegen. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Daher muss in Europa über das jeweilig überlegene Wirtschaftsmodell im Wettbewerb gerungen werden und eine deutsche Regierung sollte nicht vorschnell Positionen aufgeben.

Vive la France

Am von in der Kategorie Blog.

Die Parlamentswahlen in Frankreich kommen einem Erdrutsch gleich. Aus dem Stand hat „La République en marche“, die Partei des Präsidenten Emmanuel Macron, die absolute Mehrheit in der Französischen Nationalversammlung erzielt. Sollte sich der Erfolg Macrons bei den Senatswahlen weiter fortsetzen, gibt es keine Ausreden mehr. Macron muss liefern.